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Nichtrauchen

 

Tipps und Tricks, damit das Aufhören leichter fällt

Warum aufhören?

Rauchen und Gesundheit hängen eng zusammen. So bewirkt regelmäßiges Rauchen bei jedem/jeder 2. Raucher/Raucherin einen Verlust an durchschnittlich 20 bis 25 „guten“ Jahren in Form von Gesundheitsbeschwerden und Einschränkungen der individuellen Lebensweise und des Lebensstils. Weltweit gesehen ist das Zigarettenrauchen die zweithäufigste Ursache vorzeitigen Sterbens – viel häufiger als die Folgen von Unterernährung oder AIDS. Neben dem Suchtmittel Nikotin enthält die Zigarette mindestens 4.000 andere Giftstoffe, die tödliche Krankheiten wie Krebs, Gefäßverschlusserkrankungen und Herzinfarkt verursachen - um nur einen Bruchteil zu nennen! Zusätzlich gleicht der Konsum von Zigaretten einem hübschen „Cocktail“ aus Mottengift, Lösungsmittel, radioaktiven Substanzen und Batteriesäften.

Was Sie über das Rauchen wissen sollten…

Was alles im Zigarettenrauch steckt? Hier eine kleine Auflistung der „Zutaten“:

  • Ammoniak: enthalten in Putzmitteln
  • Anilin: Bestandteil von Farbstoffen
  • Aromatische Amine: verwendet in der Farbstoffproduktion
  • Arsen, Blausäure: enthalten in Rattengift
  • Benzol: entsteht bei der Verdampfung von Benzin
  • Benzo[a]pyren: im Rauch von Öfen
  • Blei, Cadmium, Nickel: enthalten in Batterien
  • Formaldehyd: Desinfektionsmittel
  • Hydrazin: Raketentreibstoff
  • Kohlenmonoxid und Kohlendioxid: im Rauch von Verbrennungsanlagen
  • Naphthalin: enthalten im Mottengift
  • Nitrobenzol, Nitropyren: Abgase von Dieselmotoren
  • Nitromethan: Motortreibstoff
  • N-Nitrosamine: in Kühlschmierstoffen, Ölen, Gummi
  • Phenole, Methylphenole (Teersäuren): im Teer
  • Polonium 210: radioaktives Element, α-Strahler
  • Teer: in Straßenbelägen
  • 1,3-Butadien –Grundstoff für Autoreifen 

 

Nützliche Tipps und Tricks zum Rauchstopp

Rauchen ist weder Angewohnheit noch Krankheit, sondern eine Sucht, die mit festem Willen bekämpft werden muss. Neben der festen Überzeugung nicht mehr zu rauchen, helfen Ihnen diese Tricks, um langfristig rauchfrei zu werden und zu bleiben.

Rauchgewohnheiten beobachten

Das Kennenlernen der eigenen Rauchgewohnheiten erleichtert das Aufhören, denn jede/r langjährige Raucher oder Raucherin benutzt die Zigarette, um sich in gewissen Situationen oder Gefühlslagen wohl - oder sogar besser - zu fühlen. Beobachten Sie daher Ihr Rauchverhalten einige Tage und notieren Sie sich die dazugehörige Situation und die Stimmungslage dazu. So erkennen Sie, in welchen Situationen bzw. Gefühlslagen Sie zur Zigarette greifen und sehen gleichzeitig, welche Situationen Ihre individuellen Risikosituationen darstellen, wenn Sie nicht mehr rauchen.

Auf Risikosituationen vorbereitet sein

Es ist ratsam, sich vor dem fixierten Rauchstopp-Tag auf individuelle Risikosituationen vorzubereiten. Hierzu ist einerseits das Erkennen der individuellen Risikosituationen hilfreich und andererseits auch das individuelle Vorbereiten auf diese Risikosituationen. Fachleute für RaucherInnenentwöhnung können Sie auf diesem Weg hilfreich unterstützen.

Vor dem Rauchstopp...

Gründe fürs nicht-mehr-Rauchen herausfinden und täglich vor Augen führen. Listen Sie die Vor- und Nachteile des zukünftigen Rauchstopps auf und rufen Sie sich jeden Abend vor dem Zubettgehen die Vorteile bzw. den „Gewinn“ durch das nicht – mehr - Rauchen in Erinnerung.

Legen Sie einen bestimmten Termin fest!

Vielen Rauchern und Raucherinnen gelingt der Rauchstopp erst, wenn sie sich einen bestimmten Tag vornehmen, ab dem sie nichts mehr rauchen. Eine langsame Reduktion der Zigaretten fällt meist schwerer als der radikale Stopp an einem vorab fixierten Tag.

Außerdem...

  • Entfernen Sie Rauchutensilien aus der Wohnung, dem Büro, dem Auto und anderen Aufenthaltsräumen, in denen Sie sich aufhalten!
  • Informieren Sie Ihre Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen über Ihr Vorhaben!
  • Trinken Sie regelmäßig Wasser – es hilft gegen den Drang zu rauchen.
  • Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Bewegung hebt die Stimmung und entspannt.
  • Meiden Sie Kaffee, alkoholische Getränke und Süßigkeiten!
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung. Mit der Rauchentwöhnung stellt sich Ihr Stoffwechsel um. So ist es ratsam, bei auftretenden Hungergefühlen zu Obst und Gemüse zu greifen.
  • Bei Entzugserscheinungen hilft Ablenkung! Denken Sie daran, dass die Entzugserscheinungen nach einigen Tagen wieder verschwinden.
  • Belohnen Sie sich! Das Rauchen aufzugeben ist eine großartige Leistung, die auch Belohnung verdient.

AVOS-Gruppenschulung "Rauchfrei"

Wir helfen Ihnen dabei, mit Husten, drohenden Krankheit, Geldverschwendung und stinkenden Aschenbechern Schluss zu machen! Alle Infos zu den AVOS-"Rauchfrei"-Gruppenschulungen finden Sie hier.

 

 Bildquelle: www.freedigitalphotos.net